Arbeits- und Lebenskraft: Reproduktion als eigensinnige by Kerstin Jürgens

By Kerstin Jürgens

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Wenn auf die Situation und Exklusion erwerbsloser Menschen aufmerksam gemacht wird (in der jüngeren Debatte s. Vogel 1999; Schumann 2002, 2003). Auch diese Reklamation bleibt jedoch erwerbsfixiert und auf die Unterscheidung Erwerbstätige vs. Erwerbslose reduziert: Nicht-erwerbsvermittelte Arbeit ist ebenso ausgeklammert wie die Lebenszusammenhänge von Menschen, die diese Arbeit unbezahlt verrichten oder/und nicht erwerbssuchend sind. 29 30 In einer jüngeren Einführung in die Arbeits- und Berufssoziologie von Jäger (1993) ist daher die Perspektive auf das Individuum berücksichtigt.

Die Autoren sehen den Beruf als konkrete soziale Instanz der gesellschaftlichen Vermittlung oder Integration von Personalität und Sozialität. Wurden bis dato Berufe als gesellschaftlich vorgegebene Positionen und Tätigkeitsfelder angesehen, die Ausdruck der technischökonomischen Arbeitsteilung seien, müssen diese nun – so die Ansicht der Autoren – von Personen aktiv ausgefüllt werden. 29 Individuelle Gestaltungsleistungen rücken in den 1980er Jahren noch systematischer ins Zentrum der Forschung: Voß (1984) thematisiert Bewusstsein als eine „Leistung der Person“, die diese erbringen muss, um ihr Leben führen zu können.

A. 1957a, b; Deppe/Lange/Peter 1970; Kern/Schumann 1970; Kudera/Mangold/Ruff 1979). Weitgehend einig sind sich die Autoren in ihrer Erkenntnis, dass das gesellschaftliche Bewusstsein vergleichsweise unmittelbar durch die Sozialstruktur geprägt werde. a. 1982; Brock/Vetter 1982a; Voß 1984). Mit diesem Gegenstandswechsel, der auch durch die rasanten technischen Innovationen und folglich veränderten Arbeitsbedingungen ausgelöst wurde, kann durchaus von einer Wende hin zu mikrosoziologischen Perspektiven gesprochen werden.

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